Ideen für den Wonnemonat Mai in Stade

Frühjahrs-Trödelmarkt
Schnäppchenjäger kommen am Sonntag, 14. Mai, ganz auf ihre Kosten: In der Stader Altstadt kann beim traditionellen Frühjahrs-Trödelmarkt ausgiebig gehökert und gehandelt werden. In der gesamten Altstadt werden die Tische mit gebrauchter Kinderkleidung, altem Geschirr, bereits gelesenen Büchern und vielem mehr aufgebaut – und zwar bereits ab 5 Uhr. Frühaufsteher sind eindeutig im Vorteil. Aber auch später lohnt sich der Gang über den Flohmarkt, schließlich bieten rund 500 Trödler ihre Schätze aus Kellern, Dachböden und Garagen feil. Sammler finden die noch fehlende Münze, Eltern entdecken ein unterhaltsames Gesellschaftsspiel für die ganze Familie und Modebewusste schlagen ein paar Schnäppchen für ihren Kleiderschrank.

Hansemahl
Früher ein Arme-Leute-Essen, heute ein besonderer Genuss: Labskaus. Das traditionelle Gericht der Seeleute steht beim Hansemahl am Samstag, 20. Mai, im Mittelpunkt. Mitglieder der Stader Brüderschaften servieren zwischen 11 und 16 Uhr circa 1.000 Portionen Labskaus. Die Gäste nehmen rund um den Hansehafen Platz – dutzende Tische und Bänke werden für das maritime Open-Air-Restaurant aufgestellt. Jeder ist herzlich willkommen, das Gericht aus Kartoffeln, Rote Beete und gepökeltem Fleisch sowie Hering, saure Gurken und Spiegelei zu probieren. Für noch mehr maritimes Flair sorgen die Stader Hafensänger, die Shantys zum Besten geben. Die STADE Tourismus-GmbH lädt am Tag der Hanse zur inszenierten Stadtführung. Bei der Erlebnisführung „Auf den Spuren der Hanse“ schlüpfen die Gästeführer in historische Rollen. Sie bieten rund 350 Jahre Hansegeschichte Stades lebendig und unterhaltsam dar.

Inselmarkt
Genussvoll, tierisch und unterhaltsam geht es am Sonntag, 28. Mai, am Burggraben zu. Das Freilichtmuseum Stade lädt zum Inselmarkt auf der Museumsinsel. Biobauern und Pflanzenhändler aus der Region bieten ihre Produkte an. Gänse, Schafe und Rinder sind von 11 bis 17 Uhr unterhalb der Bockwindmühle auf dem Inselmarkt ebenso zu bewundern wie die historischen Gebäude des Freilichtmuseums. Während die Erwachsenen entspannt über den Markt schlendern und sich über die Bio-Produkte wie Käse, Obst und Honig informieren können, erleben die Kinder ein abwechslungsreiches, museumspädagogisches Programm. Sie können auf Ponys reiten, mit Kartoffeln drucken und mit Wolle basteln. Wie die Menschen früher wohnten, ist im Altländer Bauernhaus von 1733 zu sehen.

Schippern auf Burggraben,
Schwinge und Elbe
Romantisch, informativ oder aktiv: Für Sehleute bietet Stade gleich mehrere Fahrten mit unterschiedlichen Schiffen und Booten an. Mit dem Fleetkahn erleben Gäste den Burggraben von einer ganz neuen Seite. Der Kapitän steuert vom Holzhafen aus den Fleetkahn entlang der Wallanlagen und erzählt auf der einstündigen Tour Historisches und Aktuelles über die Stader Häfen und die ehemaligen Befestigungsanlagen aus der Schwedenzeit. Ebenfalls auf dem Burggraben unterwegs ist der Gondoliere Carlo. Er lädt zu einer romantischen Fahrt mit seiner echten venezianischen Gondel – bis zu sechs Personen können den besonderen Augenblick der Ruhe genießen. Informativ statt heimelig geht es auf dem Flachbodenschiff „Tiedenkieker“ zu. Die Passagiere erleben hautnah die Gezeitenlandschaft in Begleitung von Kennern der Niederelbe. Sie berichten von Röhricht, Reihern und Riesenpötten. Deutlich mehr Tiefgang hat das Museumsschiff „Greundiek“, das regelmäßig zu Törns ausläuft. Die Mannschaft des Vereins Alter Hafen Stade steuert das Küstenmotorschiff unter anderem drei Mal zum Hamburger Hafengeburtstag.
www.stade-tourismus.de

Stand-up-Paddling in Stade: 
Ein Spaziergang auf dem Wasser 
für jeden
Der SUP-Club Stade bietet Aktivitäten zum Mitmachen auf dem Burggraben rund um die Stader Altstadt und auf dem Fluss Schwinge an. Stand-Up-Paddling ist wie ein Spaziergang oder Jogging auf dem Wasser. Man kann bequem auf dem SUP-Board stehen und bewegt sich mit einem langen Paddel elegant übers Wasser. SUP bietet Spaß für jedes Fitnesslevel und begeistert Paddler aller Altersstufen. Neben dem Burggraben mit seinen Wallanlagen entlang der Altstadt kann auch die Schwinge erobert werden – 
Natur pur zwischen Kuhweiden und Getreidefeldern ist garantiert. Etwas schwieriger ist es, die Schwinge Richtung Stadersand zu paddeln. Dafür belohnt der Blick auf die Elbe die Mühen. Außerdem können Stand-up-Paddler mit ihren Boards Wellenreiten sowie Rennen oder Wildwasserstrecken fahren.

Wer es hingegen klassischer mag, kann in eines der 20 Kajaks und Kanus steigen. Sie können ebenso wie die SUP-Boards, Paddel und Neoprenanzüge immer donnerstags und freitags von 14 bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 19 Uhr ausgeliehen werden.

Weitere Informationen gibt es im Internet.
www.supclubs.de
www.stade-tourismus.de

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