Wohnstätte Stade – Komfortables Wohnen zu fairen Preisen

Neubau, Modernisierung und Umweltschutz sowie Sozialarbeit: Die Wohnstätte Stade eG engagiert sich auf vielfältige Weise im Stader Stadtteil Hahle.

Derzeit entstehen vier Neubauten am Drosselstieg und Nachtigallenweg, mit einem neuen Biomasse-Fernkraftwerk können knapp 600 Wohnungen mit Wärme versorgt werden, weitere Mehrfamilienhäuser etwa am Lerchenweg wurden in den vergangenen Jahren bereits umfassend saniert. Außerdem finanziert die Wohnungsgenossenschaft den neuen Diakon der Markusgemeinde mit. „Die Wohnstätte leistet in Hahle umfassende Statteilarbeit“, sagt denn auch Dr. Christian Pape, Geschäftsführer der Wohnstätte Stade. Die Genossenschaft ist mehr als ein Vermieter.

Dieses Engagement lässt sich die Wohnstätte Stade einiges kosten: Knapp 1,5 Millionen Euro wurden in die energetische Sanierung sowie Modernisierung von drei bestehenden Immobilien investiert. Die vier Neubauten mit dem Titel „Hahler Höhe“ kosten rund 10,7 Millionen Euro. 68 moderne Wohnungen entstehen in vier Bauabschnitten im Westen von Stade – die ersten beiden Immobilien sind bereits bezogen. Eine Parkpalette für die Mieter ist derzeit im Bau. Sie wird voraussichtlich im dritten Quartal fertiggestellt sein, das dritte und vierte Haus folgen im Frühjahr kommenden Jahres.

Bereits jetzt versorgt ein Biomasse-Fernkraftwerk am Nachtigallenweg die Mieter der ersten beiden Häuser sowie ältere Gebäuden mit Wärme und erhitzt zudem das Brauchwasser. Dieses Kraftwerk wird mit Hackschnitzeln betrieben und ist damit besonders umweltfreundlich. Ein Blockheizkraftwerk erzeugt Wärme, aber auch Strom. Die Umwelt wird dank dieser modernen Technik enorm geschont, da Kohlendioxid (CO2) eingespart wird. Und auch die Bewohner profitieren, so Dr. Christian Pape weiter: „Die dezentrale Energieproduktion stellt sicher, dass die Energieversorgung auch langfristig zu günstigen Konditionen erfolgen wird.“

Energie sparen ebenfalls die Mieter am Daniel-Sommer-Weg 6, Bielfeldtweg 27 und Lerchenweg 71. In den vergangenen Jahren ließ die Wohnstätte Stade die Mehrfamilienhäuser aus den 1960er Jahren umfassend sanieren. Die Fassaden wurden gedämmt und optisch aufgewertet, Fenster wurden ausgetauscht und ein Dachgeschoss verkleidet, um den Wärmeverlust zu reduzieren. Die Mieter am Bielfeldtweg 27 kommen nun besonders bequem in ihre Wohnungen: Ein neuer Fahrstuhl macht das Treppensteigen überflüssig. Damit wird auch dem demografischen Wandel Rechnung getragen. Und eben diese Wohnungen wurden ebenso wie die in den anderen beiden Häusern in der direkten Nachbarschaft umfangreich saniert. „Die Arbeit im Bestand ist uns sehr wichtig“, betont der Wohnstätten-Geschäftsführer und kündigt an: „Die energetische Modernisierung werden wir in den kommenden Jahren in Hahle fortsetzen.“ Schließlich ist das Quartier ein Schwerpunkt der Wohnungsgenossenschaft. Sie besitzt in Hahle rund 600 Wohnungen, nur im Kopenkamp sind es mehr. Insgesamt vermietet die Wohnstätte Stade mehr als 2400 Wohnungen im Landkreis Stade und Bremervörde.

Dabei setzt die Wohnungsgenossenschaft immer wieder bauliche, aber auch soziale Akzente, um die jeweiligen Stadtteile weiterzuentwickeln. So bringt sich die Wohnstätte in dem Netzwerk „Nachbarn im Stadtteil“ ein. Sie bezuschusst unter anderem die Stelle des neuen Diakons in der Markusgemeinde mit 21.000 Euro jährlich. Das „Netzwerk Wohnquartiere Stade“ der Wohnstätte macht das möglich. Der Diakon Matthias Witzig ist außerdem Koordinator des Projekts „Nachbarn im Stadtteil“ und ist damit seit Anfang des Jahres Ansprechpartner für alle Bewohner Hahles – unabhängig vom Alter und der Konfession. Die Wohnstätte ist damit Vermieter, Umweltschützer und Partner in und für Hahle.

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