Gefährlicher Advent

Wohnungsbrände nehmen zum Jahresende deutlich zu

(djd/pt). Weihnachten ist das Fest der Lichter, spätestens ab dem ersten Advent sorgen Kerzen im Haus für eine heimelige Stimmung. Doch Vorsicht: Jahr für Jahr häufen sich in den letzten Wochen des Jahres auch die Wohnungsbrände. Weit über 10.000 Mal wird in diesen Wochen bundesweit die Feuerwehr alarmiert, das besagt die Statistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Wer den Gefahren vorbeugen will, sollte einige Sicherheitshinweise im Umgang mit Adventsgesteck und Weihnachtsbaum beachten.

Viele unterschätzen die Gefahr, die von Kerzen ausgeht, so GDV-Sprecherin Kathrin Jarosch: „Ein trockener Weihnachtsbaum in Verbindung mit Strohsternen kann wie ein Brandbeschleuniger wirken.“ Ihr Tipp: Kinder sollte man stets im Auge behalten, also nie alleine mit offenen Kerzen oder offenem Feuer lassen. Den Weihnachtsbaum sollte man erst kurz vor dem Fest kaufen, damit er nicht vorzeitig austrocknet. Hilfreich ist es zudem, für den Fall der Fälle einen Eimer mit Löschwasser griffbereit zu haben. Unter www.gdv.de gibt es mehr Tipps.

Zusätzlichen Schutz bieten Rauchwarnmelder, die bei giftigen Rauchgasen Alarm schlagen. So wird verhindert, dass Bewohner buchstäblich im Schlaf vom Feuer überrascht werden. Kommt es dennoch zu einem Feuer, ersetzt die Hausrat- und Wohngebäudeversicherung die Schäden – inklusive der eventuell verbrannten Weihnachtsgeschenke.

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