Heute kocht: Gabriele Warmke

© Jürgen Ulrich

Es ist so weit: Die Tage werden kürzer, die Temperaturen kühler, der Herbst steht vor der Tür. Die Natur ist bunt, farbenprächtig und zugleich oft nass und kalt. Jetzt werden neben Pulli und Regenschirm auch die Taschentücher zum Must-Have in unserer Jackentasche.

Um nicht in die Falle des Herbstblues zu tappen, sind Bewegung und gutes Essen für unseren Organismus goldwert. Lebensmittel, die Hochsaison haben und wichtige Vitamine und Nährstoffe bringen, sind genau richtig. Kiwis, Orangen, Kohl und Spinat sind besondere Vitamin C-Lieferanten in der kalten Jahreszeit. Trockenfrüchte, Nüsse und ein täglich frisch zubereiteter Smoothie sorgen für den Extra-Immunkick.

Gabriele Warmke, 
Großmeisterin und Selbstbehauptungstrainerin, aktiv im Taekwon-Do in Stade © Gabriele Warmke

„Gesund kann richtig gut schmecken“, meint Gabriele Warmke. Jeden Morgen startet die aktive Sportlerin mit einem selbst zubereiteten Smoothie in den Tag. Dabei schwört sie auf Kräuter und das sogenannte „Unkraut“ aus ihrem Garten: Reich an Vitaminen, Mineralstoffen und bioaktiven Pflanzenstoffen, kommen auch mal Löwenzahn, Giersch und Wildkräuter in ihren Smoothie. Natürlich weiß Gabriele Warmke genau, was sie in ihrem Garten verwenden darf und was nicht. Wer das kann, findet in der Natur schmackhafte und gesunde Zutaten, nicht nur für den Smoothie.

Zur Steigerung der Abwehrkräfte und unserem Wohlbefinden heißt es neben gesunder Ernährung in Bewegung zu bleiben. Mit dem Schmuddel-Wetter werden wir etwas gemütlicher und verbringen mehr Zeit auf der Couch.

„Dabei wirkt Sport der Herbstmüdigkeit entgegen“ sagt Gabriele Warmke. In ihrer Taekwon-Do Schule in Stade werden körperliche Funktionen wie Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit trainiert. Mut, Ausdauer, Willenskraft und Disziplin sind neben der gesunden Bewegung positive Nebeneffekte. „Diese wirken sich auf das allgemeine Wohlbefinden und den alltäglichen Aufgaben, die wir bewältigen aus“, so Energiebündel Warmke. Neben Taekwon-Do ist gerade die koreanische Küche unter Experten als eine der gesündesten und variantenreichsten Küche der Welt bekannt.

Besonders das Gericht „Kimchi“ hat sich in den letzten Jahren als Exportschlager entwickelt. Mit Raffinesse, saisonalen und regionalen Produkten hat Gabriele Warmke uns ein koreanisches Gemüsecurry unserer Region mit Nüssen gekocht. Einfach und schnell nachzukochen, gesund und lecker. Tipp: Kaufen Sie das Gemüse, was Ihnen schmeckt. Gabriele Warmke wünscht „Guten Appetit“.

Koreanisches Gemüsecurry mit Nüssen

Zutaten für 2 Personen:

  • 500 g Gemüse nach Wahl (z. B. Zucchini, Kürbis, Karotten, Kohl, Pak Choi, Blumenkohl)
  • 100ml Gemüsefond
  • 250ml Kokosmilch
  • 2 EL Cashewkerne natur ohne Salz oder geröstete Mandeln
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Maiskeimöl zum Anbraten

Currypaste:

  • 1 Zwiebel, geschält und grob gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und grob gehackt
  • 2-3 cm frischer Ingwer, geschält und grob gehackt
  • 2 EL Maiskeimöl
  • 2 EL gemahlene Mandeln
  • ½ TL Chiliflocken
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL gemahlene Kurkuma
  • ¼ TL gemahlener Cumin
  • ¼ TL gemahlener Kardamom Saft und abgeriebene Schale einer halben unbehandelten Limette

Zubereitung:

  • Für die Currypaste alle Zutaten im Mörser fein zerstoßen oder mit dem Stabmixer pürieren.
  • Gemüse in Stücke oder Streifen schneiden. Cashewkerne in einer Pfanne kurz anrösten.
  • Currypaste in einer großen Pfanne erhitzen und das Gemüse hinzufügen. Nicht zu dunkel anbraten, dann mit Gemüsefond und Kokosmilch ablöschen. Aufkochen, mit Salz und Pfeffer würzen und köcheln lassen, bis das Gemüse bissfest gegart ist.
  • Zum Schluss die Cashewkerne oder gerösteten Mandeln zufügen.
    Gemüsecurry in Schüsseln oder tiefen Tellern verteilen und mit Frühlingszwiebeln garnieren.

Köstlich und frisch schmeckt das Gemüsecurry wenn man einen Esslöffel Joghurt über das Curry gibt. Dazu passt Jasminreis und Naan-Brot bzw. Kleb- oder Duftreis.

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