Kommunale Betriebe Stade: Schon gewusst?

Es gibt rund 1000 „Spielgeräte“ in der Hansestadt Stade, die regelmäßig von den Mitarbeitern der KBS kontrolliert und repariert werden

Das Aufgabengebiet der Kommunalen Betriebe Stade (KBS) umfasst mehr als Grünpflege, Straßenreinigung und Winterdienst – die Frauen und Männer in der orangefarbenen Bekleidung sorgen auch täglich für die Sicherheit der kleinen Einwohner auf den zahlreichen Spielplätzen der Stadt.

Über 100 Spielplätze gibt es im Stadtgebiet der Stadt. Für 82 davon ist die Abteilung Jugend und Familienhilfen der Hansestadt Stade verantwortlich und hat damit für deren Betrieb, Instandhaltung sowie Erneuerung Sorge zu tragen. „Spielplätze in der Hansestadt, das hat eine gewisse Bandbreite“, erläutert Sabine Petersen, zuständige Sachbearbeiterin der Hansestadt Stade. „Unser Spielplatzangebot reicht von schlichten Bolzplätzen als einfache Rasenfläche mit 2 Fußballtoren über typische Spielplätze mit Sandkiste, Schaukel und Rutsche bis hin zu unseren Skaterplätzen.“ So handelt es sich beispielsweise bei dem Skaterplatz „Hansepark“ unter der Hansebrücke schon um eine Anlage mit Eventcharakter. Die dort anzutreffenden Skater sind seit der Rundumerneuerung vor ein paar Jahren begeistert, weil der gesamte Platz aufgrund der Lage unter der Brücke bei fast jedem Wetter befahren werden kann. Die gleiche Begeisterung nur für einen Spielplatz ganz anderer Art teilen auch die vielen Besucher des abwechslungsreich gestalteten Spielplatzes „Erleninsel“. Hier trägt vor allem das vielfältige Angebot an Geräten für Groß und Klein sowie die Innenstadtnähe zur Freude bei.

Aber wer kümmert sich eigentlich um die Sicherheit?
„Auf so einem Spielplatz gibt es viele mögliche Gefahrenquellen, wenn die Spielgeräte nicht regelmäßig kontrolliert werden“, weiß Marko Kamin von den KBS zu berichten. Er muss es wissen. Kamin inspiziert als Fachmann mit sachkundiger Spielplatzprüfung die über 100 Spielplätze der Stadt mit fast 1000 Gerätschaften im Auftrag der städtischen Gebäudewirtschaft (GWS), die für die Außenanlagen der städtischen Schulen und Kindertagesstätten zuständig ist, oder der Abteilung Jugend und Familienhilfen. Die Prüfungen finden je nach Nutzung des Spielplatzes regelmäßig statt, mindestens aber alle zwei Wochen wird jeder Spielplatz kontrolliert. „Die meisten Schäden werden durch Vandalismus verursacht“, erläutert Marko Kamin. Für kleinere Reparaturen, zum Beispiel ein loses Brett, eine defekte Kette an einer Schaukel, hat Marko Kamin das nötige Werkzeug und die erforderlichen Kleinteile immer dabei.

Sollte der Schaden größer sein, muss das Spielgerät gesperrt werden und es geht eine Mitteilung an die zuständige Stelle. Von dort gibt es dann einen Reparaturauftrag an eine der zwei Spielplatzreparaturteams, welche im Stadtgebiet auf den Spielplätzen im Einsatz sind und die Schäden vor Ort beheben.

So leisten die Frauen und Männer in der auffälligen orangen Bekleidung alltäglich – oftmals von uns unbemerkt – einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit in der Stadt.

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