3.3. bis 1.5.2018: Kunsthaus Stade. Berliner Secession & Russisches Ballett: Ernst Oppler

Ernst Oppler, W. Nijinsky in „Le Carnaval“, um 1922, Foto © Deutsches Tanzarchiv Köln

Die Zeichnungen und Gemälde Ernst Opplers (1867–1929) sind eine wichtige Entdeckung in der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts.

Als Mitbegründer der Berliner Secession zeichnete, radierte und malte Oppler Porträts, Interieurs und das Strandleben in den Nordseebädern. Erstmals in Norddeutschland präsentiert das Kunsthaus Stade eine umfassende Ausstellung seiner Arbeiten zum Thema Tanz. Oppler hat nicht wie andere Maler die Tänzer pausierend („au repos“) oder in einer gehaltenen Pose im Atelier gezeichnet, sondern bei Proben und Aufführungen auf der Bühne, also während des Tanzens.

Seine Skizzen stellen Ballett und Tanz in der Authentizität der Bewegung dar. Die Ausstellung zeigt unter anderem, wie Ernst Oppler, ein gefragter Porträtist der Gesellschaft, durch eine einzige Vorstellung des Kaiserlichen Russischen Balletts mit seinem Star Anna Pawlowa zum überzeugten Ballettliebhaber und -maler wurde. Eine Ausstellung des Deutschen Tanzarchivs Köln.

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