WärmeDirektService der Stadtwerke Stade

Wer die Wärmedienstleistungen rund um die Heizungsanlage in Anspruch nimmt, spart Zeit und Geld. Die Stadtwerke Stade bieten diesen kundenfreundlichen und effektiven Service in folgender Variante an:

Wer über die Anschaffung einer neuen modernen Heizungsanlage nachdenkt, sollte den WärmeDirektService wählen. Zunächst erstellen die Stadtwerke Stade ein passendes Energiekonzept für das Gebäude. Die Beschaffung und Installation der neuen Heizungsanlage, auf Wunsch auch kombiniert mit Solartechnik und Trinkwassererwärmung, erfolgt durch einen lokalen Installateur-betrieb Ihrer Wahl. Im WärmeDirektService sind außerdem enthalten:

  • Übernahme der Betriebskosten für Wartung
  • 24-Stunden-Entstördienst
  • Schornsteinfegergebühren
  • Ersatzteile

Wann ist es Zeit für eine neue Heizungsanlage?

Alte Heizkessel sind häufig unzureichend isoliert, laufen in der Regel rund um die Uhr und strahlen permanent Wärme ab. Die überschüssige Energie wird nicht effektiv genutzt, und die Verbrauchskosten werden so unnötig in die Höhe getrieben.

Die Investition in eine neue Anlage lohnt sich, denn durch den Austausch lässt sich Geld sparen und die Energie effizienter einsetzen. Auch wenn die gesetzlichen Messwerte nicht überschritten werden: Wann ist es Zeit für die Modernisierung der Heizungsanlage? Über eine Neuanschaffung sollte spätestens nachgedacht werden, wenn

  • die alte Heizung älter als 20 Jahre ist (das Baujahr steht auf dem Typenschild)
  • die Heizung über eine Dauerflamme verfügt
  • die Heizung viel Wärme abstrahlt
  • die Heizung Tag und Nacht heizt
  • das Wasser mit einem Elektro-Durchlauferhitzer erwärmt wird
  • das Wasser mit einem Speicher erwärmt wird, der nicht vom Heizkessel, sondern direkt befeuert wird
  • die Heizung gelegentlich ausfällt.

Alte Heizkessel dürfen nicht mehr laufen

Wenn die Heizungsanlage ein gewisses Alter erreicht hat, muss sie per Gesetz außer Betrieb genommen werden. Seit 2014 regeln die erweiterten Bestimmungen der Energieeinsparverordnung (EnEV), wann Hauseigentümer verpflichtet sind, alte Heizungen nicht mehr zu betreiben. Heizkessel, die bis Ende des Jahres 1984 eingebaut oder aufgestellt wurden, dürfen seit Anfang dieses Jahres nicht mehr laufen. Heizkessel, die 1985 oder später eingebaut wurden, müssen nach einem Ablauf von 30 Jahren außer Betrieb genommen werden. Die bestehende Austauschpflicht für Heizungen, die vor dem 1. Oktober 1978 aufgestellt wurden, gilt auch weiterhin.

Aber es gibt Ausnahmen: Folgende Heizungsanlagen sind von der Nachrüstpflicht nicht betroffen und haben Bestandsschutz.

  • Niedertemperatur- und Brennwertheizkessel
  • Anlagen mit einer Nennleistung unter vier Kilowatt oder über 400 Kilowatt
  • Heizkessel für marktunübliche flüssige oder gasförmige Brennstoffe
  • Anlagen, die nur warmes Wasser bereiten
  • Küchenherde
  • Geräte, die hauptsächlich ausgelegt sind, um den Raum, in dem sie aufgestellt
    sind, zu beheizen und Warmwasser für die Zentralheizung und den sonstigen
    Gebrauch liefern.

Wenn sich der finanzielle Aufwand für die Nachrüstung nicht rechnet, also die Investition durch die eingesparten Energiekosten nicht in einer angemessenen Frist wieder erwirtschaftet werden kann, gelten die Nachrüstpflichten nicht. Dieser Fall muss allerdings von einem Fachmann nachgewiesen werden.

Außerdem gilt für Selbstnutzer eine weitere Sonderreglung: Wenn das Haus höchstens zwei Wohnungen hat und der Eigentümer am 1. Februar 2002 selbst in diesem Objekt gewohnt hat, gilt die Nachrüstpflicht erst zwei Jahre nach dem ersten Eigentumsübergang. Diese Regelung greift auch, wenn das Haus durch Erbschaft in den Besitz übergeht.

Weitere Informationen rund um unsere Produkte und Beratung bietet Ihnen unser Team vom Kundencenter.

Stadtwerke Stade GmbH
Hansestraße 18
21682 Stade

Telefon (04141) 404 – 445
Telefax  (04141) 404 – 175

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