Stadtwerke Stade fördern klimaschonendes Radeln

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Längere Reichweite, leichtere Akkus und mehr Modelle: Es gibt viele gute Gründe für den Kauf eines E-Bikes. Man ist an der frischen Luft sportlich und dennoch bequem unterwegs, spart die Parkplatzsuche mit dem Auto und teure Spritpreise. Obendrein schont man die Umwelt. Kein Wunder, dass E-Bikes voll im Trend liegen. Laut dem Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) wurden 2015 rund 535.000 E-Bikes verkauft – das ist ein Plus von 11,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit es künftig noch mehr sind, bezuschussen die Stadtwerke Stade den Kauf eines E-Bikes mit 111 Euro.

Die E-Bike-Förderung erhält man bei Wahl für eines der klimaschonenden Produkte StadeNaturWatt2017 oder StadeErdgasklima2016. Auch eine Vertragsverlängerung ist möglich. Mit StadeErdgasklima2016 heizen Kunden mit klimaneutralem Erdgas. Der Strom von StadeNaturWatt stammt größtenteils aus Wasserkraft und fällt damit in den Bereich sonstige erneuerbare Energien.
Der Energieversorger kooperiert dafür mit drei Vertragshäusern in Stade: „Das Radhaus“, „Fahrrad Brandt“ und „Zweirad-Fachgeschäft Kerst“. Alle Experten beraten Interessierte gerne umfassend.
So wird Kunden der Unterschied zwischen E-Bikes und Pedelecs erläutert. Während E-Bikes bis zu 45 Kilometer pro Stunde schnell sein können, ist bei Pedelecs bei Tempo 25 das Maximum erreicht. E-Bikes müssen wie ein Moped versichert werden und ein Kennzeichen führen, außerdem sind sie nicht auf allen Radwegen willkommen. Daher sind Pedelecs besonders beliebt bei den Stadern, weiß Heinz-Georg Kerst, Inhaber des „Zweirad-Fachgeschäft Kerst“: „Die große Mehrheit entscheidet sich für Pedelecs.“
Rund acht Prozent der verkauften Fahrräder sind bei Kerst Pedelecs. Der Zweirad-Industrie-Verband spricht im Jahr 2015 von einem Marktanteil von 12,5 Prozent. Doch das wird sich weiter ändern: Die Räder mit elektronischer Unterstützung werden immer leichter, die Akkus immer kleiner und gleichzeitig immer leistungsstärker. Die Reichweite beträgt bei hochwertigen Modellen zwischen 140 und 180 Kilometern, so Heinz-Georg Kerst: „So lange bleiben aber die wenigsten Fahrer im Sattel sitzen.“ Daher fällt das tägliche Anschließen an die Steckdose oftmals weg. Vier bis sechs Stunden dauert das Aufladen, wenn der Akku vollkommen leer ist.
Pedelecs sind bereits für 1.200 bis 1.500 Euro bei den Fachhändlern zu haben. Sie sind für Gelegenheitsfahrer in der Stadt gut geeignet. Hochwertigere Modelle kosten zwischen 2.000 und 2.500 Euro. Bei den neuesten Modellen ist der Akku im Rahmen verbaut und damit für Außenstehende kaum noch sichtbar. Diese neue Technik schlägt aber auch zu Buche: Rund 3.000 Euro sind für solche E-Bikes fällig. (nd)

Welches E-Bike das Richtige für die individuellen Ansprüche ist, erklären die drei Stader Fachhändler. Die Stadtwerke-Mitarbeiter informieren wiederum gerne über die die klimaschonenden Produkte StadeNaturWatt2017 oder StadeErdgasklima2016. Sie stehen unter der Telefonnummer 04141/404-400 oder per E-Mail unter energie@stadtwerke-stade.de.

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