Stadtwerke-Kunden schützen brasilianischen Regenwald

Das Prinzip ist simpel, der Effekt enorm: Stadtwerke-Kunden, die sich für das StadeErdgasklima entschieden haben, unterstützen nachhaltige Klimaschutzprojekte. Ein umweltfreundliches Laufwasserkraftwerk versorgt zum Beispiel tausende Menschen im Norden von Indien zuverlässig mit Strom und 90.000 Hektar Regenwald können nun im Norden Brasiliens geschützt werden – mitfinanziert von Stadtwerke-Kunden.

Diese kompensieren ihre CO2-Emissionen der Erdgasverbrennung durch Investitionen in Umweltprojekte in weniger entwickelten Ländern, erklärt Frank Bünte, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb bei den Stadtwerken Stade: πDiese Emissionen werden an anderer Stellen eingespart und sind damit vollständig ausgeglichen und neutralisiert.™

Die Menschen am Südhang des Himalaya-Gebirges profitieren ma˚geblich von diesem Engagement. Die Gegend eignet sich wegen des natürlichen Gefälles und der hohen Niederschläge sowie der umliegenden Gletscher hervorragend zur Wasserkrafterzeugung. Das neue Laufwasserkraftwerk mit vier Turbinen erzeugt Ökostrom, der in das Elektrizitätsnetz eingespeist wird und die Gemeinden des unterentwickelten Bundesstaates Uttaranchal zuverlässig und nachhaltig mit Energie versorgt. Die Kraft des Wassers nutzt das Werk wiederum auf eine sehr schonende Weise, da keine Staumauern errichtet wurden.

Die CO2-Einsparungen sind enorm, da nicht fossile Brennstoffe wie sonst üblich verwendet werden. πDeswegen können hier Emissionsminderungszertifikate generiert werden, die wiederum den Bau des Laufwasserkraftwerks erst ermöglicht haben™, sagt Frank Bünte.

Die Stadtwerke Stade berechnen genau, welche Emissionen bei der Erdgasverbrennung ihrer Kunden von StadeErdgasklima entstehen. Anschlie˚end kauft der Energieversorger die entsprechende Menge an geprüften Emissionsminderungszertifikaten. Dafür arbeiten die Stadtwerke Stade mit dem Hamburger Unternehmen KlimaINVEST zusammen. Die Klimaschutzprojekte erfüllen die Kyoto-Vorgaben und unter anderem die Richtlinien des TÜV Nord. Das Kyoto-Protokoll der Vereinten Nationen legt verbindliche Werte für den Aussto˚ von Treibhausgasen in den Industrieländern fest. Das Ziel ist die CO2-Emissionen deutlich zu reduzieren.

Einen wichtigen Beitrag dazu leistet auch das Waldschutzprojekt in Baía de Guajará. Im Norden Brasiliens befindet sich eine der wasserreichsten Gegenden des Landes mit einer einzigartigen Vegetation: Pumas, Jaguare und Nachtaffen sowie seltene Seekuh- und Delphinarten, die nur im Amazonasbecken vorkommen, leben dort. Die unkontrollierte, oft illegale Abholzung bedroht allerdings ihren Lebensraum. Die Menschen roden riesige Areale etwa für den Siedlungsbau und die wachsende Viehwirtschaft. Doch 90.000 Hektar konnten jetzt unter Schutz gestellt werden. Dadurch können CO2-Emissionen verringert und das einmalige Ökosystem erhalten werden.

Auch die Menschen vor Ort profitieren davon: Rund 100 Familien beteiligen sich an dem Projekt. Sie erhalten fachkundige Beratung zur Landwirtschaft  und zum Waldschutz. Sie lernen, wie sie Wälder nachhaltig bewirtschaften und aufforsten können. Au˚erdem wurde eine Schule errichtet – auch dank der Kunden von StadeErdgasklima.
Weitere Informationen zum StadeErdgasklima gibt es bei den Stadtwerken Stade unter der Telefonnummer 04141/404-400 oder per
E-Mail unter energie@stadtwerke-stade.de.

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